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PC-Spieler aus China spielen bis zu 42 Stunden pro Woche

16 April 2018 - von  Kris Maski

nach einer Umfrage des Marktforschers Niko Partners und seines Partners Quantic Foundry sind chinesische Spieler ziemlich hartnäckig. Die hartgesottenen davon sind PC-Spieler, die sich durchschnittlich 42 Stunden pro Woche bei Spielen am Computer ihre Zeit vertreiben. Die Umfrage erfasst die Eigenschaften von chinesischen Spielern, deren Aussage beschreibt uns wer sie wirklich sind, sagte Lisa Cosmas Hanson , General Manager von Niko Partners in einem Interview mit GamesBeat.

In einer vorgestellte Grafik konnte man sehen, wie die chinesischen Spieler sich selbst einschätzen. Für 76 Prozent von ihnen steht der Wettbewerb an erster Stelle. 77,2 Prozent schätzen die Vollendung des Spiels, wie z.B. die Fertigstellung aller Level in einem Spiel. Im Gegensatz dazu finden nur 38,5 Prozent die Geschichte in einem Spiel als wichtig und bei 36,8 Prozent spielt das Design des Spiels die wichtigste Rolle.

"Wir machen weitere Studien darüber, wie sich dies von westlichen Spielern unterscheidet, aber ich glaube, dass sind diese Eigenschaften die den chinesischen Spieler einzigartig macht", sagte Cosmas Hanson.

Der Bericht beruht auf Nikos Expertise, der 16 Jahre lang auf dem asiatischen Spielemarkt mit dem Gamer-Motivationsmodell analysierte, das auf den datenwissenschaftlichen Methoden des Studienpartners Quantic Foundry basierte, um eine erste, gründliche Studie über die Motivation und das Verhalten von chinesischen Spielern zu ergründen.

quot;Das Verständnis darüber, wie Gaming-Präferenzen, Motivationen und demographische Variablen zusammen zu kombinieren, ermöglicht es, diese Segmente mit präziseren Marketing-Botschaften und Akquisitionskanälen auszurichten. Warum diese Spieler spielen, ist genauso wichtig wie das, was und wieviel sie spielen. Was ist dabei entscheidend, um sie als Spieler und als Konsumenten zu verstehen." sagte Lisa Cosmas Hanson.

Während die Hardcore-PC-Spieler 42 Stunden pro Woche spielen und von Match-basierten Spielen auf High-End-PCs besessen sind, spielen Hardcore-Mobile-Gamer ein bisschen weniger, nämlich nur 25 Stunden pro Woche hauptsächlich mit komplexen Spielen auf ihren Smartphones.

"Die Kombination von Spielmotivationen mit digitalen Konsumpräferenzen bietet eine einzigartige Sichtweise auf die verschiedenen Arten von Spielern und wie man sie erreicht. In der zunehmend wettbewerbsorientierten Spiellandschaft ist eine Feinabstimmung der Spielerausrichtung umso wichtiger." sagte Nick Yee, Mitbegründer von Quantic Foundry in einer Erklärung dazu.

Im Gegensatz dazu spielen Gelegenheitsspieler im Durchschnitt 12 Stunden pro Woche, über Plattformen hinweg, aber den größten Teil ihrer Zeit mit dem Spielen von Casual Games. Eine Gruppe, die "zufällige Demolitionisten" genannt wird, spielt durchschnittlich 16,5 Stunden pro Woche. Sie lieben Konkurrenz und Aufregung, bevorzugen aber weniger komplexes Gameplay.

Die Umfrage identifizierte eine andere Gruppe als Superkonsumenten. Sie haben das höchste Einkommen aller Segmente und sind gefräßige digitale Verbraucher und Early Adopters. Sie verbringen mehr als 40 Stunden ihrer Spielzeit auf allen Plattformen.

"Wir sehen, dass Wettbewerb einer ihrer Hauptmotivatoren ist. Es macht Sinn, dass der sportliche Wettkampf zwischen Menschen mit Hilfe von Computerspielen - E-Sport - dort so heiß ist. Es wird kein Blitz in der Pfanne sein. Es wird weiter wachsen.", sagte Lisa Cosmas Hanson.

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