Das Gelegenheitsspiel Flattervogel - Spielanleitung

Solitär-Spiele sind solche, die von einer Person gespielt werden können. Die meisten davon sind bekanntlich Kartenspiele. Bei Nicht-Kartenspielen ist das weitest verbreitete das Solitär -Brettspiel, dessen Spielfeld kreuzförmig angelegt ist und mit 32 Steinen auf 33 Feldern gespielt wird.

Bei Kartenspielen verwendet man öfter das Wort "Patience". Es gibt ungeheuer viele Patiencen. Die Zahl ist so groß, dass niemand in der Lage ist, alle aufzuzählen und es kommen täglich immer neue Kartenspiele hinzu. Doch alle zu kennen ist nicht notwendig, weil der größte Teil davon sich nur geringfügig unterscheidet. Derjenige, der tief in die Materie der Patience einsteigt, kommt früher oder später zu dem Schluss, dass einige Spielregeln und das Ziel des Spiels sich wiederholen.

Ein Zuschauer, der das Yukon Solitäre Spiel beobachtet, jedoch die Spielregeln nicht kennt, beurteilt dies möglicherweise als gedankenloses und mechanisches Umlegen von Karten. Aber auch hier handelt es sich um einen Kampf zwischen zwei Mitspielern. Der Spieler spielt gegen einen mächtigen Gegner, nämlich den Zufall. Im Grunde genommen hängt es von der Art der Patience ab, ob die Chancen das Spiel zu gewinnen ausgeglichen sind. Oftmals gewinnt die Intelligenz und die Konzentrationsfähigkeit, geschweige denn die Geduld des Spielers.

Der Anfang der Solitär-Kartenspiele liegt schon einige hundert Jahre zurück. Als der erster Personalcomputer (PC) in unseren Geschäften zu kaufen war, passte Solitär offensichtlich hervorragend zu ihm. Die technologische Voraussetzungen um Spielkarten auf einem Computerbildschirm dazustellen waren erfüllt und relativ einfach zu programmieren. Die Kartenspiele sind damit immer öfter präsent. In den früheren Zeiten von Microsoft, sind fast alle Solitär-Spiele im Textmodus geschrieben und waren einfache Single-Spiel-Programme. Erst als die Computersoftware und die Computer-Technologie sich weiter entwickelt haben, begann die Grafik Spiele besser aussehen zu lassen und das mit größeren Speicherkapazitäten kombiniert, erlaubte den Spielentwicklern mehrere Spiele in ein einzelnes Programm einzubauen. Diese neue Möglichkeit f&uumLhrte zu der Verbreitung von Solitär-Sammlungen.

Aber genug mit der Geschichte, egal welche Geheimnisse sich in einem oder dem anderen Solitär verstecken, eines ist ziemlich sicher: in unseren turbulenten Zeiten, lohnt es sich auf jeden Fall in Stille und Ruhe Karten von einem auf den anderen Stapel zu legen und damit Spaß zu haben.

So geht‘s:

Yukon-Solitäre wird ähnlich wie das Klondike-Solitaire Spiel gespielt. Es wird mit einem Kartenpäckchen von 52 Karten gespielt. Alle Karten sind in sieben Spielstapeln aufgeteilt, die von links nach rechts positioniert und in zufälliger Reihenfolge auf diesen aufgeteilt sind. Es gibt keine Stapel mit restlichen Karten oder gar freie Felder. Man sieht, dass jeder Stapel unterschiedlich viele Karten, jeder (außer dem ersten Stapel) mit fünf aufgedeckten Karten, beinhaltet. Auf der rechten Seite des Spielplans befinden sich zusätzlich vier leere Ablagestapel.

Ziel des Spiels ist es, alle Karten als echte Familien, also mit der gleichen Farbe aufsteigend, beginnend mit dem Ass, auf den Ablagestapeln zu sammeln. Die Spielkarten werden folgendermaßen bewegt:

  • man darf jede beliebige aufgedeckte Karte an eine Schlusskarte eines anderen Stapel ablegen, wenn diese um einen um eins höheren Wert hat und eine andere Farbe besitzt (z.B. Herz-Fünf auf eine offen liegende Pik-Sechs). Sollte die bewegte Karte nicht die letzte im Stapel sein, folgt der ganze an dieser Karte anliegende Stapel mit
  • Das Ass kann in einem leeren Ablagestapel abgelegt werden.
  • nur eine einzelne Schlusskarte darf in den passenden Ablagestapel abgelegt werden, wenn die Schlusskarte im Ablagestapel einen um eins niedrigeren Wert und die gleiche Farbe hat (z.B. eine Dreier-Herz auf Zweier-Herz- Karte )
  • auf einen freien Spielstapel kann ein König jeder beliebigen Farbe gelegt werden

Kartenwerte: der König hat den Wert 13, die Dame 12, der Bube 11 usw. und Ass den Wert 1.


Es gibt unzählige Möglichkeiten Karten zwischen den Stapeln zu verschieben um letztendlich diese einzeln auf die Ablagestapeln aufzulegen. Diese Vielzahl macht das Kartenspiel so attraktiv. Wie schnell man zu einer Lösung kommt, hängt von bereits früher angesprochenen Konzentrations- und Auffassungfähigkeit des Spielers ab, was das Spiel zu einem anspruchsvollen Denkspiel macht.
Das Spiel ist zu Ende, wenn alle Karten in Ablagestapeln abgelegt sind, kein Umlegen mehr möglich ist oder der Spieler sich entschieden hat das Spiel neu zu starten.

Viel Spaß!

Yukon Solitär jetzt kostenlos spielen